Tips & Tricks
Quark
Vorsicht bei importierten niedrigauflösenden Tiff-Dateien: Quark versucht weiße
Stellen im Bild mit einem Beschnittrahmen freizustellen. Leider führt dies unter
Umständen dazu, dass ein gezackter Rand auf dem Film zu sehen ist.
Eine "Gegenmaßnahme" gibt es leider nicht. Daher sollte man normale TIFF-Dateien
benutzen.
DCS-Dateien (spezielle Form der EPS-Datei) sind ein Überbleibsel aus der Zeit langsamer
Rechner und fehlender OPI-Technologie. Bitte verwenden Sie keine DCS-Bilder, da
diese nur beim Drucken in einzelne Separationen hochauflösend eingebunden werden.
Verläufe können im Quark auch in Schmuckfarben angelegt werden. Leider wandelt Quark
diese Verläufe beim Drucken in eine Postscript-Datei um in einen Verlauf aus CMYK
Farben. Wenn Sie uns Postscript-Dateien liefern und wir mit Schmuckfarben drucken
sollen, dann müssen wir wissen, bei welchem Prozentwert der Verlauf startet und
ended. Wir können dann den Verlauf neu einbauen, so wie Sie es geplant haben.
InDesign
Es ist ab InDesign CS 4 problemlos möglich die Daten direkt als PDF abzuspeichern.
Ein Umweg über den Acrobat Destiller ist nicht notwendig und auch nicht ratsam:
Schließlich bedeutet ein Umweg übre Postscript immer das die Transparenzen flachgerechnet
werden. Es bietet sich an die Bilddaten auf 300 bis 350 dpi beim Export reduzieren
zu lassen und als Zielprofil eine PDF-X Variante zu wählen. ABer Achtung: das Schreiben
eines PDF-X3 bedeutet auch immer per Definition dieses Formates, das keine Transparenzen
enthalten sein dürfen.
DCS-Dateien (spezielle Form der EPS-Datei) sind ein Überbleibsel aus der Zeit langsamer
Rechner und fehlender OPI-Technologie. Bitte verwenden Sie keine DCS-Bilder, da
diese nur beim Drucken in einzelne Separationen hochauflösend eingebunden werden.
Verläufe können im Quark auch in Schmuckfarben angelegt werden. Leider wandelt Quark
diese Verläufe beim Drucken in eine Postscript-Datei um in einen Verlauf aus CMYK
Farben. Wenn Sie uns Postscript-Dateien liefern und wir mit Schmuckfarben drucken
sollen, dann müssen wir wissen, bei welchem Prozentwert der Verlauf startet und
ended. Wir können dann den Verlauf neu einbauen, so wie Sie es geplant haben.
Microsoft Word
Winword ist ein sehr leistungsfähiges Programm, wenn es darum geht Mengensatz zu
erfassen oder einen Brief zu schreiben.
Um Reprofähige Druckvorlagen zu erstellen sollte man Word aus folgenden Gründen
lieber meiden:
- Schriften, die beim Öffnen fehlen, werden ohne Nachfrage ersetzt
- Je nach verwendetem Druckertreiber ändert sich der Seitenumbruch und der Zeilenfall
- Als Farbmodell verwendet Word RGB, auch Graustufen-Bilder werden beim Druck in RGB
Bilder umgewandelt
- Word kennt keine Schmuckfarben
- Word kennt keinen Vierfarbdruck
- EPS-Dateien werden in einigen Versionen fehlerhaft eingebunden
Druckewrgebnisse aus Word auf einem Farbtintenstrahldrucker oder einem Farblaser
sind bunt. Das Druckergebnis nach der Datenübernahme in die Druckvorstufe ist gewissermassen
ein Experiment mit ungewissem Ausgang.
Und wie geht's trotzdem einigermaßen?
Die sicherste Methode um Formatierungen, Schriftarten und Inhalte so genau wie möglich
zu übernehmen ist die Ausgabe über einen Postscript Drucker. Wir können diese Daten
wieder einlesen und ggf. noch Änderungen bzgl. Stand und Farbe durchführen.Generelle
Tips zum Dateiaufbau
Haben Sie sich schon oft geärgert, das nach einer kleinen Änderung das ganze Dokument
komplett auf den Kopf gestellt wurde?
Dann sollten Sie evtl. folgende Möglichkeiten von Word nutzen:
- Mit der Tastenkombination STRG + Bindestrich erzeugen Sie eine verdeckte
Trennstelle. Sie wird nur aktiv, wenn Word die Zeile in diesem Wort tatsächlich
trennen möchte.
- Benutzen Sie die Tastenkombination STRG + RETURN, um eine Zeile an einem
bestimmten Ort zu umbrechen, ohne einen neuen Absatz zu beginnen.
- Legen Sie sich für Überschriften Druckformate an. Sie erleichtern das Leben ganz
ungemein bei langen Word Dokumenten.
- Fügen Sie öfter mal einen manuellen Seitenumbruch ein.
In der Zeitschrift c't ist ein Leitfaden mit dem
Titel "Lange Worddokumente überleben" erschienen der wichtige Hinweise enthält.
Gestaltungselemente
Auch wenn TrueType Schriften sehr bequem sind können Sie die Ursache für extrem
große Druckdateien sein.
Benutzen Sie Postscript Typ 1 Schriften für Ihre Drucksachen. Sie sind kompakt,
problemlos nachträglich in Druckdateien zu laden, kompatibel zum Adobe Acrobat Format
und sehen bei geringen Auflösungen (Laserdruck) auch besser aus.
TrueType Schriften werden in Druckdateien so eingebettet, daß sie nachträglich nicht
editierbar sind. Bei Postscriptschriften ist dies problemlos möglich.
Wenn Sie Bilder (Photos, gescannte Zeichungen, etc.) plazieren, sollten Sie darauf
achten, das die Auflösung nach der Plazierung nicht zu hoch ist. Als Faustregel
gilt, das die Auflösung etwa 1,5 mal der Rasterweite sein sollte. Bei 4-Farbdrucken
auf hochwertigem Papier beträgt die Rasterweite in der Regel 200lpi. Daraus folgt,
das für diese Art Aufträge 300 dpi vollkommen ausreichen. Ausnahmen bilden detailreiche
Fotos oder auch Logos. Hier sollte die Auflösung auf keinen Fall reduziert werden
da sonst das Endergebnis unnötig schlechter wird.
- Am besten, Sie entscheiden zuerst, wieviel Farben Ihr Dokument haben soll. Dann
wird alles ein wenig einfacher.
- Ihr Farbtintenstrahldrucker druckt immer nur schwarz oder vierfarbig. Im Offsetdruck
können aber auch Schmuckfarben gedruckt werden. Diese Farben müssen aber über eine
Separation einzeln als Farbauszüge gedruckt werden können.
- Sind Sie sich nicht sicher, welchen Farbton Sie verwenden wollen, so wählen Sie
eine Pantone Farbe aus, die Ihrer Wunschfarbe am nächsten kommt. Die Pantone Farben
können nachträglich noch umbenannt und im Farbton geändert werden.
OLE ist die Abkürzung für Object Linking and (or) Embedding. Das bedeutet, das eine
Anwendung wie Excel eine Grafik erstellen und in Word plazieren kann. Nachteile
gibt es leider zuhauf:
- Per OLE erzeugte Bilder z.B. in Word enthalten die Daten in zweifacher Ausführung,
zum einen als Windows Metafile (WMF) und auch als Anwendungsdaten.
- Das Windows Metafile kann nicht alle grafischen Elemente wiedergeben. z.B. sind
gedrehte Bitmaps u.U. nicht darstellbar, Schriften werden ohne Nachfrage ersetzt,
Füllungen gehen verloren und Transparenzeffekte sind nicht darstellbar.
- WMF kennt keine Bezierkurven sondern nur einfache Linien. Kurven werden also in
Liniensegmente aufgeteilt
- WMF kennt keinen CMYK Modus oder gar Schmuckfarben, kann also nicht vernünftig mit
Farben umgehen.
Aus den vorgenannten Gründen ist von OLE dringend abzuraten. Alternativen zu OLE
sind Exporte von Daten ins EPS oder TIFF Format.
Dokumente
- Das Seitenformat für die Visitenkarte sollte dem Format der Visitenkarte entsprechen.
- Elemente die direkt an der Kante der Visitenkarte beginnen oder enden sollten in
Ihrer Anwendung 3mm über die Kante herausragen (Anschnitt).
- Elemente, die auf jeder Seite plaziert sind wie Logos, Adressen oder Telefonnummern
sollten auf einer Musterseite abgelegt werden. Dadurch ist gewährleistet, das Ihre
Karten im Erscheinungsbild alle gleich sind.
- Wenn Ihre Anwendung keine Musterseiten unterstützt, sollten Sie eine weitere Seite
vor allen einfügen und darauf die "Musterseitenelemente" plazieren. Dadurch können
wir diese Elemente nach der Datenübernahme als Musterseitenelementen anlegen.
Faltprospekte im DIN lang Format (29,7cm x 21 cm)
- Generell können Faltprospekte als Wickelfalz oder im Z-Falz konzipiert werden.
- Wenn Sie einen Faltprospekt mit einem Z-Falz erstellen wollen, müssen die einzelnen
Abschnitte jeweils 99mm breit sein.
- Wenn Sie einen Wickelfalz erstellen wollen, so muß die Seite, die "eingewickelt"
wird 97mm breit sein, die anderen Seiten müssen 100mm breit sein. Würden Sie alle
Seiten gleich breit erstellen, so würde der Prospekt beim Falzen in der Maschine
gestaucht werden und unansehnlich erscheinen.
- Elemente die direkt an der Kante des Faltprospektes beginnen oder enden sollten
in Ihrer Anwendung 3mm über die Kante herausragen (Anschnitt).